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Trauer um alle Opfer
des DDR-Regimes !
 
 
 
 
 
 
Trauer um das Ableben
der längst fälligen
Anerkennung aller Opfer
und ihrer Angehörigen mit
einer angemessenen
Opfer - Rente !
 
 
Gerechtigkeit in Deutschland ?
Fehlanzeige...
 
Wie sagte eine bekannte
DDR-Bürgerrechtlerin ?
"Wir haben Gerechtigkeit
gewollt,
aber den Rechtsstaat
bekommen..."
Neues Unrecht
 
Wir, die DDR-Widerständler, trauern nicht nur um unsere längst fälligen Opferrenten und Entschädigungen, die wir nach angeblich festen Versprechungen und Zusagen der deutschen Politiker erhalten sollten.
Was hatte einst die deutsche Regierung vor und nach der "Wende" zugesichert : Aufarbeitung des SED-Unrechts, Bestrafung der Täter, Entschädigung aller Opfer jener 40 Jahre SED-Diktatur !
(Lesen Sie bitte weiter unten eine Nachricht zum Rentenraub, sowie einen erschütternden Nachtrag)
 
Denn durch den übereilten "Einigungsvertrag" zum Beitritt der "DDR" wurden die Schuldigen (SED-Führungsriege / MfS / Volkspolizei / NVA / SED-Vasallen in Ämtern, Behörden, Redaktionen) an der 40 Jahre dauernden Inhaftierung eines ganzen Volkes im "1. Arbeiter- und Bauernstaat" nicht als "Verdächtige Täter" gebrandmarkt !
Dadurch gelang es der deutschen Justiz nicht, Millionen der SED-Systemträger zu sieben, also hundertausende "Mitläufer" von Tätern zu trennen.
Heute sucht die deutsche Staatsanwaltschaft kaum noch nach Beweisen, viel Aktenmaterial wurde ja zügig unter der DDR-Übergangsregierung vorausschauend vernichtet. Die Genossen wollten eine "neue, bessere, demokratische DDR" erschaffen...
Und die Akten aus Salzgitter ? Besser, man rührt sie nicht mehr an, macht nur Ärger... Inzwischen eingelagert im Bundesarchiv. Ad acta...
 
Die deutschen Regierungen seit 1990 gestatteten sogar aus falsch verstandener Demokratie, dass sich eine "SED" flugs in eine (angeblich demokratische) "PDS" umbilden konnte, wo die Spitzenvertreter und die alten "SED-Mitglieder" unter anderem Namen ihrer alten Ideologie weiter frönen.
Die echten DDR-Dissidenten, -Flüchtlinge, -Ausreiser, -politischen Zuchthäusler dagegen wären zwar in der Überzahl gewesen, aber verpaßten gegenüber den "geschulten SED-Kadern" die einmalige Chance völlig, eine Partei in der BRD zu gründen.
Zum Schaden des gesamtdeutschen Staates.
 
Was tut dagegen die Bundesregierung, wie hilft sie den Verfolgten?
 
Wir hatten alles schriftlich bekommen in Form einer amtlichen Broschüre "Wegweiser für Flüchtlinge und Übersiedler aus der DDR" (Herausgeber: Der Bundesminister des Inneren), in der uns "kleine Privilegien und Entschädigungen" für das Leid, die Schikanen, den Verlust von Gesundheit und / oder Vermögen als diffamierte, kriminalisierte DDR-Bürger zugestanden wurden !!!
 
Alle Versprechungen und Zusagen für polit. DDR-Flüchtlinge (Ausweis "C"), Übersiedler (Ausreiser), Dissidenten, freigekaufte Häftlinge usw. wurden schon 1992 klammheimlich gekappt... Die Kassen sind leer...
 
Ein unglaubliches Versagen dieser Demokratie, denn für die allseits bekannten DDR-Eliten hat man alle beitragsfreien "Renten- Zusatzversorgungen" selbstverständlich anerkannt!
Die akribisch aufgezeigten Fälle der Unmenschlichkeit in der DDR, archiviert durch die staatliche "Erfassungsstelle Salzgitter", anhängig bei vielen deutschen Staatsanwaltschaften, werden wohl nie mehr ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Wozu auch, wie sollte unsere Justiz heutzutage bei allen schlimmen Versäumnissen infolge des übereilten Einigungsvertrages gegen die namentlich bekannten SED-Vasallen ermitteln und bestrafen können ?
Hoffentlich erleben wir DDR-Opfer noch die endgültige Aufarbeitung des DDR-Unrechts. Wenn es aber so lange dauert, wie die Aufarbeitung der NS-Verbrechen durch die BRD, wird sich Vieles durch das natürliche Ableben der DDR-Opfer erledigt haben.
Tausende tote Opfer, die nur an der innerdeutschen Grenze "verstarben", sagen sowieso nichts mehr...
 
Nun ist seit 1990 schon viel Zeit verflossen. Nur in der Literatur findet eine gewisse Aufarbeitung statt, durch mutige Autoren. Die haben es  enorm schwer, einen Verleger zu finden, werden von ehemaligen DDR-Eliten unter Druck gesetzt, angeklagt, bedroht - warum wohl?
Viele ost- und westdeutsche Politiker werben intensiv dafür, doch unter das ganze menschenverachtende "SED-Regime" und deren Straftaten einen Schlußstrich zu ziehen !
Freuen sich jetzt die "Seilschaften", die "Schläfer"...?  Nachdenken !
 
 
 
DDR - Widerstandskämpfer haben in Deutschland keine Lobby.
Dabei waren und sind sie es, deren Erbe es zu bewahren und zu hüten gilt.  Denn jenen verdanken wir, dass sie entscheidend zur deutschen Wiedervereinigung beigetragen haben.
Hier ist vor allem die DDR-Ausreisebewegung zu nennen, die primär das Volk aufgerüttelt hat, der SED die Stirn zu zeigen. Keiner wollte "das Licht ausmachen"...
Demokratie und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeiten, von allein funktionieren sie nicht.
Was besonders anrührt, ist die Bescheidenheit und Demut, mit der die hunderttausende DDR-Opfer auf ihr Begehren hinweisen.
Es ist bitter, dass diejenigen, die in schweren Zeiten aufrecht gingen, sich jetzt dafür fast schon entschuldigen müssen und in jedem Fall seit dem 03.10.1990 schlechter gestellt sind, als die umfangreiche, kaum bestrafte SED-Täterschaft.
Denn die Tätergruppen haben jetzt die Demokratie gepachtet, leben in Saus und Braus vom ehemaligen "Klassenfeind" und lassen den Steuerzahler zur Ader. Soll das Recht sein?
 
Aber wie die Geschichte beweist, tun sich die Deutschen schon immer schwer mit der Aufarbeitung ihrer Geschichte - jedenfalls, was die NS-Diktatur und heute die schreckliche SED-Herrschaft betrifft. Es gibt scheinbar einen kollektiven Unwillen, sich mit den schrecklichsten Kapiteln der eigenen Geschichte zu beschäftigen.
Es ist kein Trost, dass künftig nur etwa 40.000 Opfer des DDR-Regimes eine kleine bescheidene "Zuwendung" (Opferrente) monatlich erhalten, auf Antrag, versteht sich.
Allerdings kriegen sie die Almosen für ihren tapferen, mutigen Kampf in Höhe von 250.- € monatlich nur, wenn sie für den Sozialstaat als finanziell "bedürftig" gelten...
 
Die ehemaligen SED-Funktionäre, ihre Schergen des "Schild und Schwert der Partei" (MfS) und andere willige, angepaßte Handlanger des Regimes sind weitaus üppiger ausgestattet !
Denn durch "Rechtssprechung" wurden die beitragslosen Zusatzversorgungen des SED-Staates für die Tätergruppen anerkannt. Ein Hohn in der Geschichte Deutschlands.
Die "große Koalition" weiß sehr genau, wie dürftig diese Sonderrente (Zuwendung) ausfällt. Deswegen wird -wie übrigens bei der Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter auch- gebetsmühlenhaft die symbolische Bedeutung dieser Regelung betont: "Man könne das erlttene Unrecht zwar nicht wieder gut machen, aber den Betroffenen wenigstens das Gefühl geben, dass sie nicht vergessen sind"...
Die Linkspartei ist als Nachfolger der SED gar dreist genug, 500.- EURO pro Monat für "alle politische Verfolgten" zu fordern. Nicht etwa angedacht für die Opfer der unseeligen SED-Diktatur, nein, die ehemaligen -nie abgestraften- DDR-Eliten betrachten sich selbst als politisch Verfolgte ! Dabei waren sie die Totengräber der DDR, wollen es nicht begreifen...
Hier schwingen sich die heutzutage vereinigten "Linksparteien" in Deutschland in frecher ungeheuerlicher Umkehrung historischer Ursachen zur "Anwältin der Opfer" auf.
 
Das deutsche Trauerspiel besteht darin, dass die SED-Opfer in der Tat vergessen sind !
Sie -einige wenige ehemalige politische Häftlinge- werden nunmehr materiell etwas unterstützt, aber ansonsten gelten diese vielen "DDR-Widerständler" bei manchen Bürgern aus Ost und West mit den wiederholten Forderungen nach Gerechtigkeit als Störenfriede...
Schuld daran sind allein die deutschen Politiker mit ihrem unglaublich schlechten Agieren bei der Aufarbeitung der SED-Verbrechen und der unverzüglichen Wiedergutmachung an deren Opfern. Das ist die schreckliche Tatsache.
Deutschland tut sich schwer mit seinen Mutigen, statt sie zu ehren. Wie "damals".
Selbst der 17. Juni 1953 -der Aufstand des Volkes gegen das verhaßte DDR-Regime- war schon vor Jahren ein willkommener freier Tag für alle westdeutschen Bürger, kaum einer des Gedenkens an die hilflosen Opfer...
 
Zum ungesetzlichen Entzug der zugesagten Altersrente nach "Fremdrentenrecht" (FRG) durch das falsch angewandte "Rentenüberleitungsgesetz" (RÜG) für die Bürger des "Beitrittgebietes DDR":
zitiert aus "Gefahr für den Generationenvertrag" von Olaf Gersemann (13. April 2008)
 
DDR-Übersiedler im Nachteil (Gedanken zur Super-Rentenerhöhung ab 01.07.2008)
 
"Wer freut sich nicht, wenn er unerwartet mehr Geld bekommen soll? Auch wenn ich ein paar EURO mehr bekomme, löst dieses Geschenk [der deutschen Bundesregierung] bei mir Kopfschütteln aus. Wenn sich denn über die Rentenformel aus der durchschnittlichen Lohnsteigerung nur knapp 0,5 % Rentenerhöhung herleiten läßt, dann ist das eben so.
Aber nein, lieber gibt man sich großzügig und weicht dabei so nebenher die Rentenformel auf. Vielleicht kann man sich dann bei nächster Gelegenheit in umgekehrter Richtung auch nicht an diese Regel halten.
 
In einem speziellen Bereich hält man sich ja in Rentenfragen bereits seit Jahren nicht an früher geltende Regeln und Gesetze.
 
Da wurde den DDR-Übersiedlern und anerkannten "Sowjetzonenflüchtlingen" [Wortlaut Bundesvertriebenengesetz (BVFG), siehe Ausweis "C"], die die Mauer auf individuellen Wegen und stets unter Verlust materieller Werte überwunden hatten, aus nachvollziehbaren Gründen nach dem Eingliederungsprinzip per Gesetz eine durchschnittliche Rentenanwartschaft vergleichbarer westdeutscher Berufskollegen zuerkannt !
Die daraus berechneten Anwartschaften wurden später (1992) nach Gutsherrenart heimlich, still und leise, ohne die Betroffenen je zu informieren (!!), gelöscht...
Draus resultiert, dass viele von ihnen jetzt unter der Armutsschwelle liegen !
Sie haben teilweise bis zu 50% geringere Rentenbezüge als ihre in der DDR staatstreu verbliebenen Kollegen, und auch viel weniger, als der Mindestanspruch der Stasimitarbeiter [und aller SED-Eliten] beträgt.
Rechtsstaatlicher Vertrauensschutz und sozial- und gesellschaftspolitische Gründe sind auch hier auf der Strecke geblieben.
 
Kommentar: 
Nach meinen Informationen haben bereits einige Abgeordnete des deutschen Bundestages auch auf der Plattform www.abgeordnetenwatch.de bestätigt, dass das erarbeitete "Rentenüberleitungsgesetz" (RÜG) nur für die Bürger des Beitrittsgebietes DDR (Stichtag 15.Mai 1990) gelten sollte.
Damit ist eine Ausweitung auf alle ehmaligen DDR-Altübersiedler, die vor dem Stichtag in die BRD eingegliedert waren und bereits da ihren festen Wohnsitz hatten, ungesetzlich und nicht gerechtfertigt. Hier wurde durch Entzug der Altersrente nach Fremdrentengesetz eine erneute "Enteignung" der Verfolgten/Opfer des SED-Staates durchgeführt.
Dies geschah ohne jeden Änderungsbescheid an betroffene deutsche Bürger, viele werden es evtl. erst nach Rentenantragstellung bemerken.   
 
-Neues Unrecht-   Schluss mit der Diskriminierung der kompletten deutsch-deutschen Flüchtlingsgeneration Die Interessengemeinschaft ehem. DDR-Flüchtlinge e.V. (IEDF) stellt fest: Die gesamte deutsch-deutsche Flüchtlingsgeneration wird seit der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten diskriminiert.   Klartext Rente für DDR-Flüchtlinge und (Alt-) Übersiedler,   amtlich als Bundesbürger vor dem Mauerfall in Deutschland eingegliedert !  
 
Durch die Exekutive wird seit Jahren die Auffassung vertreten, dass die Rentenanwartschaften der ehemaligen DDR–Flüchtlinge unter die Gesetzgebung zum Beitritt der DDR fallen (Rentenüberleitungsgesetz RÜG). Die Rentenversicherer sowie die Sozialgerichte sind angewiesen, danach zu handeln. Dies ist vom Ansatz her falsch. Das nach der Wiedervereinigung geschaffene RÜG (Juli 1991) gilt ausschließlich für Bürger des Beitrittsgebietes.
 
Die Personen, die vor dem Fall der Mauer [09.11.1989] Bürger der Bundesrepublik Deutschland geworden sind, waren zu keinem Zeitpunkt mehr Bürger des Beitrittsgebietes. Die Flüchtlinge verfügten zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Staatsvertrages vom 18. 05. 1990 bereits über Rentenkonten bei den altbundesdeutschen Rentenversicherern. Eigentum, das durch Art. 14 GG geschützt ist.
 
Weder der Staatsvertrag vom 18. 5. 1990 noch das Rentenreformgesetz von 1989/1992 stellen den Anspruch der Flüchtlinge auf Rente nach dem FRG in Frage. Der Bundestag hat diese Rechtsauffassung gegenüber den Flüchtlingen niemals geändert. Die Verfahrensweise des BMAS in Verbindung mit den Rentenversicherern ist daher nicht gesetzeskonform. Die Flüchtlinge werden bezüglich ihrer Renten, die aus der DDR – Erwerbsbiografie stammen, um oft mehr als 50 % gegenüber ihren Berufskollegen aus den neuen und alten Bundesländern benachteiligt.
 
Besonders zynisch ist, dass die Angehörigen und Systemträger (SED, Staatssicherheit, sog. bewaffnete Organe etc.) durch beitragsfreie Zusatzversorgungssysteme der DDR erheblich höhere Renten beziehen. Sie werden sogar vom Bundesverwaltungsamt aufgefordert, diese Zusatzversorgungen in Anspruch zu nehmen !
 
Diejenigen, die den Anstoß zur Wiedervereinigung gegeben haben und sich damals als „Staatsfeinde“ schikanieren, bespitzeln, enteignen, einsperren und zersetzen lassen mussten, sind heute die Verlierer der Einheit Deutschlands…
 
Um dieses Unrecht zu bekämpfen, haben wir den Verein „Interessengemeinschaft ehemaliger DDR-Flüchtlinge e. V.“ gegründet. Um Missverständnissen vorzubeugen: Die ehemaligen DDR – Flüchtlinge wollen keine Privilegierung. Sie erwarten nicht, dass sie in irgendeiner Weise besser gestellt werden als vergleichbare Versicherte in den alten oder in den neuen Bundesländern. Aber eine Benachteiligung, die nach Art. 3 GG (Grundgesetz) nicht zulässig ist, können und wollen wir nicht akzeptieren.
 
Abgeordnete von SPD, CDU, FDP und den Grünen lassen erkennen, dass sie um das Problem wissen. Bisher scheitert die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit an der ignoranten Haltung der Ministerialbürokratie.
 
Wir bitten daher Sie als Leser und alle Betroffenen, uns in dieser Angelegenheit zu unterstützen. Es sind mehr als 100 000 Personen davon betroffen. Für ein Gespräch stehen Vertreter unseres Vereins gern zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite http://www.flucht-und-ausreise.info.
 
Das ist eine Information über die von der BRD nach dem Beitritt der DDR gestohlene Altersrente für DDR-Übersiedler und Flüchtlinge nach Fremdrentengesetz [FRG]. Viele Betroffene kennen noch nicht diese Fakten und bemerken die Rentenungerechtigkeiten erst nach Renten-Antragstellung... Eine böse Überraschung !
 
Quelle: Vorstand www.IEDF.de
 
 E-mail: vorstand@iedf.de